Senioreninfo 2020-1

Seiten Inhaltsangabe

1                   Grußwort des Sprechers

2                   Ihr Seniorenbeirat berichtet und teilt mit

3                   Weihnachtsvorfeier 2019

4                   Napoleon an de Öcher DuemjroefeÜbersetzung

5 – 8             Geburtstage im 2. Halbjahr 2020

9                  Ostergruss, Impressum

10                Inhaltsangabe

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Seniorenbeirat ehemaliger Postler Aachen
Postamt Aachen
altes Postamt Aachen

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

ich grüße Sie herzlich auch im Namen der Seniorenbeiratsmitglieder Post Aachen und wünsche Ihnen nebst Angehörigen einen guten Start in das Jahr 2020.

Gesundheit und Wohlergehen sollten an erste Stelle stehen. Wir werden alle immer älter und gesundheitliche Beschwerden bleiben leider nicht aus.

Den derzeitig Erkrankten Linderung und baldige Genesung. Von unserer Gesundheit hängt besonders im Alter alles ab.

Was wird uns das Jahr 2020 wohl bringen?

Besonders rosig sieht es im Weltgeschehen nach den Medienberichten nicht aus. Denken wir nur an die wieder aufkommenden Differenzen zwischen Ost und West sowie den Krisenherd in Nahost und Südasien.

Auch beim Klimawandel erreichen uns täglich in den Medien widersprüchliche Nachrichten. Leider stehen wir aber persönlich außen vor und sind machtlos.

Uns bleibt nur die Hoffnung auf die Besonnenheit der Politiker und den Erhalt des Frieden in der Völkergemeinschaft.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen nicht nur das Gefühl der inneren Ruhe, sondern wirklich frohes Erleben, Gesundheit und Zufriedenheit.

Ihr
gez. Manfred Preiß, 1. Sprecher


Ihr Seniorenbeirat berichtet und teilt mit

Liebe Seniorinnen und Senioren

Erneuter Hilferuf!

Große Sorge bereitet uns weiterhin die ordnungsgemäße Fortführung der Arbeit im Seniorenbeirat. Leider ist der Kreis der ehrenamtlichen Mitstreiter bedingt durch Sterbefälle und Erkrankungen noch weiter geschrumpft, hinzu kommt die Überalterung. Das Durchschnittsalter liegt derzeitig bei 80 Jahre. Es fehlen jüngere Mitstreiter.

Wer kann von den jüngeren Senioren einige Stunden seiner Freizeit im Jahr opfern und uns helfen den Bestand unserer Gemeinschaft zu sichern?

Über Rückmeldungen würden alle Beiratsmitglieder sich sehr freuen und stehen für alle Fragen – Einarbeitung usw. – jederzeit zur Verfügung.

P.S.

Bei dem Verfasser der Napoleon Geschichte handelt es sich um den verstorbenen Kollegen Günter Metz, langjähriger Lehrbeamter und Stellenleiter der Aachener Briefzustellung.

Spendenbeitrag 2020

Zur Abdeckung unserer Kosten müssen wir für 2020 wieder einen Spendenbeitrag in Höhe von 10.- € erheben. Der voraussichtliche Zuschuss des Betreuungswerkes in Höhe von 750 € reicht bei weiten nicht aus. Alleine schon die Postgebühren bereiten uns Sorgen. Beiliegend finden Sie für die Überweisung einen Zahlschein. Es können aber auch andere Zahlungsmöglichkeiten genutzt werden wie z.B. Online-Banking. Wichtig ist, dass die Überweisung bis Ende Januar erfolgen sollte und Sie nicht aus der Gemeinschaft ausklinken. Schon im Voraus besten Dank !

Für unsere drei geplanten Veranstaltungen Tagesfahrt im Frühsommer, alljährlicher Kaffeenachmittag bei Kommer im Herbst sowie die Vorweihnachtsfeier im Dezember bei Kommer ergehen besondere Einladungen.

Bei der planmäßigen Beiratssitzung im Januar steht das Ziel für die Tagesfahrt und die Termine auf der Tagesordnung. Vorschläge werden gerne entgegengenommen und sind willkommen. Abschließend unsere dringende Bitte an alle Mitglieder. Bleiben Sie uns treu und gewogen. Ein jeder der sich entfernt verschlechtert die Gesamtsituation der Postlergemeinschaft.

Wir vom Vorstand versuchen trotz aller Probleme auch weiterhin Ihren Wünschen gerecht zu werden.

Es grüßt

gez. Manfred Preiß, 1. Sprecher


Vorweihnachtsfeier der Aachener Postsenioren/innen 2019

Alle Jahre wieder treffen sich die ehemaligen Postler des früheren Postamtes Aachen zu einer Vorweihnachtsfeier. Diesmal hatte man im bewährten Forster Restaurant Kommer in der Lintertstr. den 10. Dezember gewählt.

Immerhin hatten 63 Teilnehmer den Weg nach Aachen Forst gefunden, was ein Plus gegenüber den Vorjahren bedeutete.

Der 1. Sprecher Manfred Preiß begrüßte alle Anwesenden recht herzlich und gab kurz einen Überblick zum Programmablauf des Nachmittags.

Josef Lambertz (bisher Sprechervertreter) trug eine Geschichte in Aachener Mundart vor, die er gekonnt aus dem Stegreif meisterte.

Danach folgte alsbald das Servieren des leckeren Kuchen aus dem Hause Kommer und der Schnittchen. Natürlich floss auch reichlich Kaffee.

Alsdann war Kollegin Marlene Bürger (schon viele Jahre im SBR-Aachen) mit einer Weihnachtsgeschichte an der Reihe.

Mit Gitarrenbegleitung durch Lilly Alber wurde zum Singen zahlreicher Weihnachtslieder animiert.

Im weiteren Ablauf erfreuten zudem noch Resi Krings, Lilly Alber sowie M. Preiß mit einigen lustigen Weihnachtsgeschichten und Vorträgen.

Highlight der Veranstaltung war dann um 16.30 Uhr der Auftritt der Streichergruppe der Grundschule Schönforst unter Leitung von Frau Tönis und 2 weiteren Damen aus dem Lehrerkollegium. Bei der Streichergruppe handelte es sich um 8 -10 jährige Kinder, die mit ihren Geigen alle begeisterte und viel Beifall fand.

Hierfür hatte der Seniorenbeirat für alle Kinder als Belohnung dann auch einen bunten Printen Mann bereit. Die Leiterin bekam einen kleinen Blumenstrauß.

Mit einer weihnachtlich geschmückten Rose wurde auch den Kolleginnen Lilly Alber, Marlene Bürger und Resi Krings gedankt.

Alle Teilnehmer erhielten als Weihnachtsgabe eine Printen Dose von Lambertz.

Wie alljährlich endete die Feier angestimmt von Lilly Alber mit „Stille Nacht, Heilige Nacht” gegen 17:30 Uhr.

In seinem Schlusswort bedankte sich. Manfred Preiß bei allen Teilnehmern, insbesondere bei den Helfern und wünschte einen angenehmen Heimweg und ein gesegnete Fest sowie ein gesundes Wiedersehen im Jahr 2020.

Werner Fehlberg


Napoleon an de Öcher Duemjroefe

Meddse en de Franzuesezitt, me schreäv der zweijde September achzenghonndertvier, hau dr Kejser Napoleon Bonaparte en Stippvisltt noh Oche aajesaat. Met sing Kejserenn Fing, et Josephine, wou heä sich ejjene Redoutejade de Öcher lndustrieuustellong aakicke.

Stonndelang knubbelete sich op beijdse Sijje vajjen Stroeße hömmele Lü. Vanaa Sankelpooetz, de Sankel erav än langs Hotmannspiif bes övverje Kompesbad stonge se bejeneäje¬döit wie de Härregge, öm de huechwördije Herrschaffe hön Reverenze ze bewise. Met Mäijeschwöng än Fähncher haue de Sänkelter hön spetzjevvelije Hüssjer adig dekeriert.

Dr Kejser koem vajjene Knep der Sankelsteävig erav än hau met singe Aahangk vor Sankelpooetz jau noch ens e kleng Püsje jemaht. Nu sou et ävel net lang mieh dure. Pamp wor alles e Repp än Ruhr. De franze Trööetemannder bloesete alle Backens op, an auch de Trommeschläjer maachete ene Radau för ze frecke. De Sankel, stippevoll, wor uus Rank an Bank. „Se komme, se komme!” rejjfe de Lü hälop, „se sönd at doe!!”

Stiifstaats koem der Napoleon, der Drejtemp open Höit, met sing schönn Kejserenn langs, än derhenger ene bankte Trauß va Zaldate met Zabele än Fahne. De Waache muueten et Volk wier de Huser peäsche än döie, ömdatt et Kejserpäärche met singe Träng en Jaaß hau för dörchzekomme. Uus dusend Möng bejrössete de Öcher hön Majestiete: ,,Vive l’Empereur! Vive l’Emperatrice!” A la banne heure, dat wor ens e bänklich Angkaschement!

Dr Krau vajjen Sankel hau duzemoels Kenger wie Hejje, Duemjroefe, wiese ee Oche hejjsche. Die onjehubbelte än onjeroene Zooet wor reell staabeljeck än ramäntieret wie en Heäd Böffe1e. Se 1ejjße sich net 1ompe an venerierete de Majestiete noh hönne Töönk. ,,Viff Lampe-Nöll! – Schejjf Lampe-Threjjs!” huuet me hön bööeke.

.Parbleu”, menkete de Franzuese, ,,ce francais et vraiment tres miserablell” Dat wor nüüß wie de Worret Zapperdüss, de Öcher Rabaue parlierete a deä Daag werklich e hiel miserabel Franz.

Übersetzt: Napoleon und die Aachener Lausbuben

Mitten in der Franzosenzeit, man schrieb den zweite September 1804„ hatte Kaiser Napoleon Bonaparte eine Stippvisite nach Aachen angesagt. Mit seiner Kaiserin Finchen, der Josephine, wollte er sich im Redoutengarten die Aachener Industrieausstellung ansehen.

Stundenlang ballten sich auf beiden Seiten der Straße sehr viele Leute. Vom Sandkaultor, die Sandkaulstraße hinunter und entlang der Hotmannspief bis über das Komphausbad standen sie zusammengepfercht wie die Heringe, um den hochwürdigen Herrschaften die Ehrenbezeugung zu erweisen. Mit Laubgewinden und Fähnchen hatten die Sandkaulsträßler ihre spitzgiebeligen Häuser artig geschmückt.

Der Kaiser kam vom Knipp die Sandkaulstraße hinunter und hatte mit seinem Gefolge vor dem Sandkaultor rasch noch einmal eine kleine Pause gemacht. Nun sollte es aber nichtmehr lange dauern. Plötzlich war alles in voller Aufregung. Die französischen Trompeter bliesen alle Backen auf und auch die Trommler machten Lärm zum Verrecken. Die Sandkaulstraße, gedrängt voll, war außer Rand und Band. ,,Sie kommen, sie kommen!”, riefen die Leute hellauf, “sie sind schon da!!”

Sehr geputzt kam Napoleon, den Dreispitz auf dem Kopf, mit seiner schönen Kaiserin entlang, und dahinter ein bunter Tross von Soldaten mit Säbeln und Fahnen. Die Wachen mussten das Volk gegen die Häuser drängen und drücken, damit das Kaiserpärchen mit seinem Anhang eine Gasse hatte, um durchzukommen. Aus tausend Mündern begrüßten die Aachener ihre Majestäten: ,,Hoch lebe der Kaiser! Hoch lebe die Kaiserin!” Alle Achtung, das war wirklich eine Begeisterung!

Der Pöbel aus der Sandkaulstraße hatte damals Kinder wie die Fliegen, Lausbuben, wie sie In Aachen hießen. Dieses ungebildete und ungeratene Völkchen war wirklich knatschjeck und lärmte wie eine Büffelherde. Sie ließen sich nicht lumpen und verehrten die Majestäten nach ihrem Geschmack, ,,Pfiffiger Lampen-Arnold! – Schiefe Lampen-Therese!”, hörte man sie schreien.

„Bei Gott”, meinten die Franzosen, “dieses Französisch ist wahrlich sehr schlecht!!”. Das war nichts als die Wahrheit. Verflucht, die Aachener Rabauken sprachen an diesem Tag wirklich ein miserables Französisch.

Günter Metz †


Wir wünschen allen „Ehemaligen“ Frohe Ostern und
ein schönes Pfingstfest bei bester Gesundheit

Die Postanschrift des Seniorenbeirates lautet:

Seniorenbeirat Post Aachen
c/o Manfred Preiß
Auf dem Anger 3
52076 Aachen


Die Senioren-Info der Ehemaligen des früheren Postamtes Aachen erscheint 2 x jährlich,
daneben gesondert Einladungen zu Fahrten und Veranstaltungen.
Internetadresse: https://www.bew-post-aachen.de

Konto: BETREUUNGSWERK P/PB/T – 54290 TRIER
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Verantwortlich für die Mitteilungen Betreuungswerk Post-Postbank, Telekom und Seniorenbeirat Post Aachen
Redaktion: Manfred Preiß