Senioreninfo 2018-1

Seiten Inhaltsangabe

1                                  Grußwort des Sprechers

2 –   3                          Der Seniorenbeirat berichtet

4                                  Vorweihnachtsfeier 2017

5                                  Ein Tag – allgemein –

6 –   7                           Koll. Graf berichtet über alte Zeiten

8 – 11                           Geburtstage im 2. Halbjahr

12                                Zivilcourage – allgemein – / Impressum

13                                Ja, – gäbe es keine Senioren –

14                                Bundesweite Notrufnummern

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Seniorenbeirat ehemaliger Postler Aachen
Postamt Aachen
altes Postamt Aachen

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

ich grüße Sie recht herzlich und hoffe diese meine Zeilen erreichen Sie bei guter Gesundheit oder zumindest in der Erwartung wieder bald gesund zu werden. „Von unserer Gesundheit hängt alles ab“, diese Feststellung traf man vor kurzem bei einer Medien-Umfrage, Ich und wohl auch Sie halten sie für überflüssig, denn jeder von uns weiß dies aus eigener Erfahrung nur zu gut.

Interessanter halte ich die Einordnung der persönlichen Wünsche, denn gleich hinter-Gesundheit stehen Familie, Partnerschaft, Friede, Arbeit, Religion, Geld und Sicherheit. Auffallend ist, dass Natur, Umwelt und Freizeit an das Ende der Skala gerückt sind.

Wir alle leben in einer sorgenvollen bedrückenden hektischen Zeit. Zu Beginn des 3. Jahrtausend hofften die Menschen weltweit, das neue Jahrhundert wird wohl frei bleiben von Kriegen und bewaffneten Konflikten, leider ein großer Irrtum.

Wichtig ist für ·uns alle in dieser turbulenten Zeit den Kopf nicht zu verlieren und zwischen Wichtigem und Nebensächlichem richtig zu unterscheiden. Jeder muss sehen wie er mit den Belastungen und Pflichten des Alltags klar kommt. Das ist bei persönlicher Krankheit oder der von nächsten Angehörigen oft eine sehr schwere Aufgabe, erst recht, wenn man bemüht ist in dieser Situation sein Leben mit Sinn zu erfüllen. Das ist leichter gesagt als getan. Hier helfen oftmals die altbewährten Tugenden, die wir Senioren/innen schon in unserer Jugendzeit lernten und nicht zuletzt festes Gottvertrauen, selbst bei aller Ausweglosigkeit.

Lassen wir uns nicht beeinflussen von neuen Wertvorstellungen, die keine Grenzen mehr kennen und in die Irre führen. Immer mehr fühlen wir uns einer Politik ausgeliefert die nicht weiß wohin der Weg führt. Wir vermissen Gerechtigkeit bei großem Handlungsbedarf in fast allen Lebensbereichen. Die gegenseitigen Vorwürfe von Versäumnissen und Fehler bringen nicht weiter. Absichtserklärungen müssen gemeinsam sozial und gerecht umgesetzt werden.

Für uns Christen bleibt die Hoffnung und der Trost, Gott lenkt alle Geschicke und begleitet unseren Erdenweg. Diese Verheißung sollte uns Mut, Ansporn, Freude und Sicherheit schenken.

Mit diesen Erwartungen verbleibe ich grüßend

Ihr gez. Hubert Hermanns


Ihr Seniorenbeirat berichtet und teilt mit

Liebe Seniorinnen und Senioren!

Das Jahr 2017 liegt hinter uns und wir schreiben „2018.“ Für das neue Jahr wünschen wir Ihnen und Ihren Angehörigen alles erdenklich Gute sowie Gesundheit und Zufriedenheit. Große Sorge bereitet uns derzeitig die ordnungsgemäße Fortführung der Arbeit im Seniorenbeirat. Leider ist der Kreis der ehrenamtlichen Mitstreiter bedingt durch Sterbefälle und Erkrankungen weiter geschrumpft. Auch die Gesundheit einiger noch tätigen Mitglieder ist nicht wie gewünscht. So ist z.B. unser lieber Hubert Hermann wahrscheinlich bis Lebensende im Pflegeheim „Arche Noah“ stationiert. Insbesondere fehlen je ein Vertreter für den Kassierer, ein Schriftführer und ein PC-sachkundiger Schreiber. Wer kann von den Senioren einige Stunden seiner Freizeit opfern und uns helfen den Bestand unserer Gemeinschaft zu sichern? Über Rückmeldungen werden ich und alle Beiratsmitglieder sich sehr freuen und stehen für alle Fragen jederzeit zur Verfügung.

Spendenbeitrag 2018

Zur Abdeckung unserer Kosten müssen wir für 2018 wieder einen Spendenbeitrag in Höhe von 10.- € erheben. Der voraussichtliche Zuschuss des Betreuungswerkes in Höhe von 750 € reicht bei weiten nicht aus.

Beiliegend finden Sie für die Überweisung einen Zahlschein. Es können aber auch andere Zahlungsmöglichkeiten genutzt werden wie z.B. Online-Banking. Wichtig ist, dass die Überweisung bis Ende Februar erfolgen sollte und Sie sich nicht aus der Gemeinschaft aus­klinken. Schon im Voraus vielen Dank!

Für unsere drei geplanten Veranstaltungen Tagesfahrt im Frühsommer, alljährlicher Kaffeenachmittag bei Kommer im Herbst und der Vorweihnachtsfeier im Dezember bei Kommer ergehen besondere Einladungen.

Abschließend unsere dringende Bitte an alle lieben und treuen Mitglieder, bleiben Sie in unserer Postlergemeinschaft. Ein jeder der sich entfernt verschlechtert die Gesamtsituation. Wir vom Vorstand bleiben bemüht Ihnen trotz aller Probleme auch in diesem Jahr wie bisher ein schönes gemeinsames Erleben zu bieten.

Es grüßt Manfred Preiß, 2. Sprecher

gez. Manfred Preiß


Termine 2018 der Wandergruppe Post-Senioren Aachen

Seniorenheiratsmitglied Heinrich Mertens lädt alle Seniorinnen und Senioren jeweils zum kleinen Spaziergang und anschließend gemütliches Zusammensein herzlich ein.

Nachstehend Zeit und Treffpunkt:

Mittwoch 07. Februar 15.30 Uhr Café Hangeweiher
Mittwoch 11. April 15.30 Uhr Café Hangeweiher
Mittwoch 13. Juni 15.30 Uhr Café Hangeweiher
Mittwoch 15. August 15.30 Uhr Café Hangeweiher
Mittwoch 17. Oktober 15.30 Uhr Café Hangeweiher
Mittwoch 12. Dezember 15.30 Uhr Café Hangeweiher

Wir wünschen allen „Ehemaligen“ frohe Ostern und ein  schönes Pfingstfest bei guter Gesundheit!


Vorweihnachtsfeier der Aachener Postsenioren/innen 2017

Am Nikolaustag fand in diesem Jahr die 30. Vorweihnachtsfeier der ehemaligen Postler des früheren Postamtes Aachen statt. Immerhin 75 Teilnehmer hatten sich im gastlichen Haus Kommer, Aachen, Forsterlinde eingefunden.

Nach kurzer Begrüßung der Anwesenden durch den Sprecher Josef Lambertz verlas dieser für den anwesenden, aber sprachbehinderten 1. Sprecher Hubert Hermanns dessen weihnachtliches Grußwort.

Hiernach übernahm der 2. Sprecher Manfred Preiß wie in den Vorjahren das Mikrofon und die Führung durch den Vorweihnachtsnachmittag. In seiner Begrüßung bekundete er seine Freude über die Anwesenheit unseres 96-.jährigen 1. Sprecher Hubert Hermanns.

Vor Bekanntgabe des Programmablaufs musste er aber leider auf einige Probleme des Seniorenbeirates hinweisen.

Erster Programmpunkt war dann der Auftritt der Streicherklasse der Gemeinschaftsgrundschule Schwalbenweg in Aachen-Forst. Unter Leitung der Musiklehrerin Frau Saint Preux vermochten die Kinder die Senioren voll zu begeistern und wurden mit lautem Beifall bedacht. Zur Verabschiedung bekam jedes der 25 Kinder einen Schoko-Nikolaus, die Leiterin eine Rose mit auf den Weg.

Alsdann wurde endlich das Kuchenbuffet freigegeben und die Schnittchen verteilt. Einher ging ein reger Gedankenaustausch. Nachdem das Kuchenbuffet geleert war ging es im Programm weiter. Kollegin Marlene Bürger trug etliche Weihnachtsgeschichten vor und füllte gekonnt die Lücke aus, die durch die krankheitsbedingte Absage von Kollege Anton Andre entstanden war, der Alsdorfer Mundartgeschichten vortragen wollte.

In den Zwischenzeiten stimmte Kollegin Lilly Alber mehrmals musikalisch alle zum Mitsingen bekannter Weihnachtslieder an.

Da diesmal der Nikolaus fehlte, hatte Kollege Helmut Meven die Verteilung der Weihnachtsgabe -Lambertz Printen- bereits zu Beginn der Feier am Eingang vorgenommen. Mit gemeinsam gesungenen „Stille Nacht – Heilige Nacht“ endete die diesjährige Vorweihnachtsfeier kurz vor 18.00 Uhr.

Abschließend bedankte sich Koll. Manfred Preiß bei allen Teilnehmern und wünschte nicht nur einen angenehmen Heimweg sondern auch ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles erdenklich Gute, besonders Gesundheit für das anstehende Jahr 2018. Sein üblicher Schlussspruch: ,,Hat es Ihnen gefallen sagen Sie es weiter – wenn nicht sagen Sie es uns“ konnte er sich wieder nicht verkneifen.

Ein besonderes Dankeschön gebührt dem Kollege Helmut Meven für seine vielseitige Tätigkeit, die nicht gesehen wird; desgleichen den Kollegen Heinrich Mertens und Herbert Klinkenberg die die Garderobe bedienten, sowie allen Beiratsmitgliedern, die mit dazu beigetragen haben, dass die Feier hoffentlich wieder alle erfreut hat.

Manfred Preiß


Ein Tag

Ein Tag bricht an, was er wohl bringt?
Was läuft wohl schief, und was gelingt?

Mut, Hoffnung und vielleicht auch Schmerz
erfüllen morgens unser Herz.

Der eine, voller Tatendrang,
wünscht sich den Tag gleich doppelt lang.

der andere, sein Herz ist schwer,
sehnt morgens schon den Abend her.

Doch erst am Abend ist es klar,
ob gut der Tag, ob schlecht er war.

Und wohl dem} der dann sagen kann,
dass er nicht nutzlos ihn vertan.

Und dankbar sein kann wohl mit Grund,
wer laufen kann und ist gesund.

Doch, ob man ist im leid, im Glück:
Auch dieser Tag kommt nie zurück!

Wir grüßen alle Kranken
und
wünschen
gute Besserung


Die Aachener Nachkriegspost im Wandel der Zeiten

Als ich nach meiner Erinnerung zum ersten Mal nach dem 2. Weltkrieg etwas Postalisches wahrnahm, waren es die verwegen fahrenden Briefkastenleerer auf ihren Motorrädern mit Seitenbeiwagen.
Später fuhren sie die kleinen gelben dreirädrigen Autos der Marke Tempo, die sich manches Mal in engen Kurven auf die Seite legten, aber meistens von Hand wieder aufzurichten waren. Danach folgte der zweitürige VW-Käfer mit Rechtssteuerung um den Ausstieg der Briefkastenleerer zur sicheren Bürgersteigseite zu erleichtern.
Schon vor Ende des 2. Weltkriegs wird im Oktober 1944 in Aachen wieder der Postverkehr für Briefe und Postkarten aufgenommen. Seit 1944 gab es eine Regelung durch die Reichspost, die mit wenigen Ergänzungen auch nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland gültig war und das verbliebene Gebiet in Postleitzonen einteilte. Es wurden bis zu zweistellige Postleitzahlen den Orten zugeteilt, die zum Teil noch mit Buchstaben ergänzt wurden, die dem Ort links in Klammern vorangestellt wurden. So erhielt Aachen die Postleitzahl 22c, was auf der Postsendung wie folgt aussah: (22c) Aachen.1961 wurde ein neues vierstelliges Postleitzahlsystem eingeführt„ Man erinnert sich noch an den Werbeslogan der Deutschen Bundespost: ,,Vergißmeinnicht – die Postleitzahl“ mit Briefträger Walter Sparbier! Die Anschrift für Aachen hieß jetzt: 5100 Aachen. Als 1993 die fünfstellige Postleitzahl eingeführt wurde, die die elektronische Bearbeitung der Briefsendungen ermöglichen sollte, bekam Aachen die Postleitzahl 52000.
Noch vor Beendigung des 2. Weltkriegs nahm in Aachen, im Oktober 1944, als erstes das Postamt Aachen 3, Bergdriesch den Publikumsverkehr wieder auf. Es folgten Postamt Aachen 1 im ehemaligen Direktionsgebäude Kapuzinergraben, Postamt Aachen 4, Maxstraße, später Rehmplatz, Postamt Aachen 6, in der Dammstraße später am Abteitor in Burtscheid, Postamt Aachen 5, Zollamtstr. Postamt Aachen 2, Vaalser Str. und das Postamt 7, Ecke Oppenhoffallee und der damaligen Marktstr. Das Postamt Aachen-Forst, Trierer Str., wurde nach kurzer Selbständigkeit dem Postamt 1 unterstellt. Mit Zunahme der Bevölkerung, insbesondere in den Außenbezirken der Stadt, wurden dort neue Postämter eingerichtet. So entstanden neue Postämter auf Driescher Hof, Steinebrück, und Kronenberg. In Rothe Erde wurde das Postamt 16 von der Rottstraße zur Hüttenstraße verlegt. Alle Postämter im Stadt- und Landkreis hatten neben den Postdiensten die Aufgabe am Monatsanfang die Versorgungs-, Angestellten- und Unfallrenten auszuzahlen, die Knappschaftsrenten wurden dagegen in Aachen im Hause der Knappschaft an der Monheimsalle gezahlt. Heute undenkbar, da es kaum noch Postämter, dafür aber häufig privat betriebene Postagenturen gibt. Vom Postamt im Hauptbahnhof, das nach dem Krieg rund um die Uhr geöffnet hatte, blieben nur noch zwei Briefkästen vor dem Bahnhofsgebäude.
Ende September 1945 fahren die Züge mit Bahnpostwagen wieder von Aachen Hbf (Bahnpostamt 13 Aachen) nach Mönchen Gladbach und werden vom Postamt Aachen 5, Zollamtstraße bedient, wo sich nun auch die deutsche Austauschstelle für Pakete von und nach Belgien und Frankreich und die Postzollstelle befindet.
Gleich gegenüber hatte mittlerweile die Postbriefabgangsstelle in einem neuen Gebäude Aufnahme gefunden, wo noch die Briefpost von Hand sortiert wurde, bis dass die neue elektronische Briefverteilanlage beim Briefzentrum in der Kaubendenstraße in Betrieb genommen wird.
Auf dem Gelände der Briefabgangsstelle in der Zollamtstr., befand sich auch noch die Halle der Päckchenbearbeitungsstelle, die vordem in einem Zelt untergebracht war, um die Masse der Päckchen von Aachener Versandhäusern, Tuchfabriken und Printenversendern zu bewältigen.
Nachdem die Briefzustellung nach Aufnahme des Postverkehrs zunächst dreimal wöchentlich In Aachen stattfand, fand mit der Zunahme von Briefpost und Zeitungen letztendlich eine Vormittags- und Nachmittagszustellung von montags bis samstags statt. Die Geldbriefträger stellten jedoch von montags bis samstags nur innerstädtisch einmal täglich ihre Sendungen zu, um dann in den 1970er Jahren auch wegrationalisiert zu werden.
Wer erinnert sich noch, dass die schwer bepackten Briefzusteller, die vom 1. bis 10. eines jeden Monats nebenher noch die Rundfunk- und Fernsehgebühren einkassieren mussten? Und vom 11. bis 23. des Monats das Zeitungsbezugsgeld!
Technische Hilfsmittel wie Postmopeds der Marke Rabeneick mit einem Kasten über dem Vorderrad für die Außenbezirke, oder Postsammellagerstellen im Zustellbezirk gab es erst sehr viel später. Selbst die Briefzustellung am Weißen Sonntag und am ersten Weihnachtstag wurde damals angeordnet.
Heute sieht man die gelben Briefzustellwagen fast in jeder Straße, wo ein Briezusteller unterwegs ist. Auch Ablagestellenkästen sind überall zu finden, vereinzelt sieht man auch Briefzusteller mit Elektro-Fahrrädern, die bei Talbot in Aachen, wie auch die gelben Elektrotransporter „Streetscooter“ hergestellt werden. Die „Talbötter“ haben mit der Entwicklung und Herstellung des „Streetscooters“ für die Deutsche Post-Brief- und Paketzustellung einen so großen Treffer gelandet, dass die Deutsche Post nicht nur als Auftraggeber mit eingestiegen ist. Zukunft verheißen auch die DHL Packstationen, ( z.B. bei REWE-Stenten, Krugenofen ). wo die Kunden selbst rund um die Uhr Postpakete abholen und aufgeben (inkl. Retouren) können.
Bitter, nicht nur für Reisende, Schaffner und Fahrer auf dem Bock war die Einstellung des Postreisedienstes in der 1980er Jahren. Wie oft bin ich und viele andere bis dahin von der Haltestelle in der Franzstraße mit dem Postbus Richtung Eifel gefahren, die auch die Post für Brand, Komelimünster, Walheim, Roetgen und Monschau beförderten.
Um die Jahrtausendwende wurde der ganze Gebäudekomplex von Fernamt und Postamt 1 Aachen unter der Bezeichnung „Kapuzinerkarree“ umgebaut und zweckentfremdet. Für die Post blieb nur noch ein verhältnismäßig kleines Ladenlokal, welches jetzt unter dem Namen Postbank-Finanzcenter firmierte, bestückt mit Geld- und Briefmarkenautomaten, Postbank- und Kontoauszugdruckern.
Postfachanlage und Großeinlieferung wurden in einem neuen Gebäude der Aachener und Münchener Versicherung in der Borngasse untergebracht. Die Paketzustellung und Bearbeitung wanderte zur Debyestraße.
Nicht nur bei der Post denkt man darüber nach, wie es in Zukunft mit dem Briefzustelldienst weiter gehen soll, sind doch die elektronischen Nachrichtenübermittlungen weiter zu Lasten des Briefeschreibens auf dem Vormarsch.
Ganz anders sehen es die Kolleginnen und Kollegen vom Post-DHL-Paketdienst. Dank Internetbestellungen erleben die Paketzusteller einen nie dagewesenen Boom!

Christian Graff


ZIVILCOURAGE – in jedem Alter ein Thema!

Wir alle haben es schon einmal erlebt, dass

  • Menschen in aller Öffentlichkeit angegriffen, beleidigt, bedroht werden
  • fremdes Eigentum, Gemeineigentum pp. beschmutzt / beschädigt / zerstört wird
  • die Mitmenschen durch lautes Musikhören, Telefonieren, Reden pp. gestört/ belästigt werden
  • Menschen in unserer Nachbarschaft Straftaten begehen (häusliche Gewalt, Kindesmisshandlung, sexueller Missbrauch, Drogenhandel pp.)

In diesen Situationen fühlen wir uns sehr unwohl und wissen nicht, wie wir reagieren sollen. Wir sind verunsichert, ob wir uns einmischen oder eingreifen sollen. Oft sind wir auch hilflos, weil wir nicht wissen, welche Maßnahmen wir überhaupt ergreifen können.

Was ist mit „Unterlassener Hilfeleistung“ gemeint und wie soll man sich im Ernstfall richtig verhalten?

Das Kriminalkommissariat Vorbeugung / Opferschutz der Polizei Aachen informiert Sie zu diesem Thema und gibt Ihnen Verhaltensempfehlungen, wie Sie sich selbst schützen und anderen helfen können.

Präventionstipp Tel.: 0241 9577-34401, Fax: 0241 9577-34405
E-Mail: vorbeugung.aachen@polizei.nrw.de
Adresse:
Polizeipräsidium Aachen
Jesuitenstraße5
52062 Aachen


Die Postanschrift des Seniorenbeirates lautet:

Seniorenbeirat Post Aachen
c/o Manfred Preiß
Auf dem Anger 3
52076 Aachen

Die Senioren-Info der Ehemaligen des früheren Postamtes Aachen erscheint 2 x jährlich,
daneben gesondert Einladungen zu Fahrten und Veranstaltungen.
Internetadresse: www.postsenioren-aachen.de

Konto: BETREUUNGSWERK P/PB/T – 54290 TRIER
IBAN:  DE 04370100500125147507             BIC: PBNKDEFF
POSTBANK    KONTO 125 147 507            BLZ 370 100 50

Verantwortlich für die Mitteilungen Betreuungswerk Post-Postbank, Telekom und Seniorenbeirat Post Aachen

Redaktionelle Bearbeitung: Hubert Hermanns/Manfred Preiß, Tel.: (02408) 4540


Ja, – gäbe es keine Senioren –

Ja, gäbe es keine Senioren, ging aller Wohlstand schnell verloren.
Wer sag ich, geht heute noch zur Kur, sind das nicht meist Senioren nur?
Wer schaut uns Alten in den Rachen, wer lässt sich Gebiss und Zähne machen?
Und ist es noch so ’ne Tortur, wir schaffen das mit viel Bravur!
Der Zahnarzt müsste Däumchen drehen, ließ sich bei ihm kein Rentner sehen.
Wer füllt die leeren Wartezimmer:
Ja, das sind wir Senioren immer!

Wer stürzt sich in den Einkaufsrummel und hat noch Zeit zu einem Bummel?
Manch Kaufhaus wär zur Hälfte leer und manch Geschäft das gäbe es nicht mehr.
Der Zustand wäre nicht zu fassen, wo sollten wir die Rente lassen!
Ob Kaufhaus, Bäcker, Konditorei:

An uns Senioren kommt keiner vorbei!


Bundesweite Notrufnummern
Für den Fall des Falles
Hohes Fieber in der Nacht, eine akute Magenverstimmung am Wochenende. Für ganz Deutschland gilt eine einheitliche Notrufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Unter der 1 16 1 1 7 sind Ärzte auch am Wochenende oder nachts zu erreichen.

Von Rügen bis zu den Alpen einheitlich: Patienten, die außerhalb der Sprechzeiten medizinische Hilfe benötigen, können die kostenlose Nummer 1 16 1 17 wählen. Sie ist sowohl per Festnetz als auch im Mobilfunknetz zu erreichen. Mitarbeiter verbinden sie dann mit einem Bereitschaftsdienst in der Gegend. Die Kassenärztlichen Vereinigungen und die niedergelassenen Ärzte organisieren diesen Service. ,,In Zukunft reicht es, wenn sich Patienten die 1 16 1 17 merken, sollten sie nachts oder am Wochenende krank werden“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Köhler. Bisher gibt es deutschlandweit mehr als 1000 verschiedene Rufnummern für den ärztlichen Bereitschaftsdienst, die teilweise sogar täglich wechseln. Diese Nummern bleiben bis auf weiteres noch bestehen. Mit der  1 16 1 17 entfällt künftig aber. die aufwändige Suche nach der richtigen regionalen Rufnummer.

ÄRZTLICHER BEREITSCHAFTSDIENST (bundesweit): 1 1 6 1 1 7

Die genaue Notfall/Unfallmeldung ist für die Rettungskräfte sehr wichtig, da sie sich anhand der Informationen genau auf den Notfall vorbereiten können. In Ihrer Meldung sollten Sie deshalb knapp und präzise die folgenden ,,fünf W“ beachten:

  • WO                   ist der Notfall/Unfall
  • WAS                 ist geschehen?
  • WIEVIELE        Verletzte/Betroffene sind zu versorgen?
  • WELCHE          Verletzungen oder Krankheitszeichen haben die Betroffenen!
  • WARTEN          Sie immer auf-Rückfragen der Rettungsleitstelle!

RETTUNGSDIENST
Bei Lebensgefahr: Nicht mit dem Notruf verwechseln!
Bei schweren Unfällen oder lebensbedrohlichen Situationen wie Herzinfarkt oder Ohnmacht muss weiterhin die Telefonnummer 1 1 2 gewählt werden.

NOTRUFE – Sie erreichen den Ansprechpartner bundesweit
Feuerwehr 112
Polizei 110
Ärztlicher Notdienst  0180 50 44 100
Rettungsdienst 19222
Apothekennotdienst 0800 0022833
Apothekennotdienst mobil 22833
Zahnunfall-Notrufnummer (kostenpflichtig) 0180 50 12 800
Telefonseelsorge, evangelisch 0800 111 0 111
Telefonseelsorge, katholisch 0800 111 0 222
Kinder- & Jugendtelefonseelsorge  0800 111 0 333
Opfer Notruf  0 11 60 06
GIFTNOTRUF – Sie erreichen den Giftnotruf länderweit – (kostenpflichtig)
Baden-Württemberg 0761 19240
Bayern 089 19240
Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg,
Schleswig-Holstein
030 19240
Niedersachsen 0551 19240
Hessen, Rheinland-Pfalz 06131 19240
Saarland 06841 19240
Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen,
Sachsen-Anhalt, Thüringen
0361 730730
Nordrhein-Westfalen 0228 19240
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