Senioreninfo 2015-1

Seniorenbeirat ehemaliger Postler Aachen

Postamt Aachen
altes Postamt Aachen 

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

ich grüße Sie alle recht herzlich und hoffe und wünsche, dass Sie alle bei guter Gesundheit mit Ihren Lieben die Weihnachtstage froh verbracht haben und der Jahreswechsel wie von Ihnen gewünscht ist, begleitet auch von den guten Wünschen Ihrer Lieben, Ihrer Bekannten sowie von uns, Ihrem Seniorenbeirat. So hoffen wir alle, dass die ausgesprochenen guten Wünsche, vor allem im Hinblick auf die Gesundheit im neuen Jahr 2015 sich erfüllen. Wir alle stellen uns beim Rückblick auf das Jahr 2014 die Frage, wie wird es weitergehen, was wird uns im Jahr 2015, wo weltweit andauernd kriegerische Geschehen erfolgen und belasten und der Strom von Millionen von Flüchtlingen in für sie fremde Länder mit ihren Kindern die Not kein Ende nimmt zu erwarten sein und bevorstehen.

Die Zeit eilt dahin, der wahre Zeitmesser ist nicht die Uhr, sondern die Hoffnung. Das macht die Zeit strittig: Sei es die Leere oder die erfüllte Hoffnung. Sie ist gleichzeitig bis an den Rand mit der Zukunft geladene Zeit. Nachdem die Weihnachtstage wie im Traum verflogen sind und wir nun schon die Schwelle des neuen Jahres um zwei Monate überschritten haben, ist bei uns allen Hoffen oder doch  Bangen, wenn wir über die noch leeren Kalenderblätter blicken, denn neben der Unsicherheit, die immer im Wesen der Zukunft liegt, tritt dazu die Ungewissheit. Neben diesen beiden ist die Welt und unser eigenes Leben immer komplexer und komplizierter geworden, so dass es schwerer wird, Zusammenhänge zu erfassen und Entwicklungen zu verstehen. In unserer hochtechnisierten Welt, die hierdurch global zusammengeschrumpft erscheint, denn das Fernste ist uns ganz nahe gerückt und wirkt sich weltweit aus. Die sich hieraus ergebenden vielen ungelösten Fragen und Probleme werden auch von den Spezialisten meist nicht beantwortet noch weniger gelöst. So bleibt bei aller Informationsflut das Gefühl der Überforderung und der Sorgen. Für uns erwachsen ständig neue Rätsel. Die Welt und das Leben auf ihr ist oft nicht mehr durchschaubar. Daher kann ich mit Ihnen nur wünschen, lassen wir unseren Lebensmut und die Hoffnung nicht sinken. Handeln wir gelassen, denn es gibt auch Bleibendes und es gibt einen immer Bleibenden, unseren Gott und Vater im Himmel. Vertrauen wir uns ihm an, auf dass er uns auch im begonnenen Jahr 2015 und weiterhin mit seinem Segen schützt und begleitet. Das wünsche ich Ihnen allen und auch mir

Ihr

gez. Hubert Hermanns


Im Namen Gottes fang ich an,
mir helfe Gott, der helfen kann
so Gott mir hilft, wird alles leicht,
wo Gott nicht hilft, wird nichts erreicht.
Drum ist das Beste, was ich kann
Im Namen Gottes fang ich an.

 

Ein frohes Osterfest bei guter Gesundheit wünschen Ihnen allen und Ihren lieben Angehörigen die Helferinnen und Helfer Ihres Seniorenbeirates der ehemaligen Post­ler des früheren Postamtes Aachen.

 

 


Nachruf

Plötzlich und unerwartet erfuhren wir von dem Tod unserer lieben Kollegin und stellvertretenden Kassiererin unseres Seniorenbeirates

Frau Elga Rüßler

 

Sie starb kurz nach ihrem 72. Geburtstag. In der kurzen Zeit ihrer Zugehörigkeit erklärte sie sich freiwillig bereit, ehrenamtlich die nicht leichte Aufgabe als Vertreterin des Kassierers unseres Seniorenbeirates zu übernehmen. Um die vielseitigen Vorschriften und Aufgaben kennenzulernen, nahm sie an einem Seminar der Regionalstelle Trier teil.

Der Vorstand des Seniorenbeirates der ehemaligen Postler des früheren Postamtes Aachen hat durch den Tod der lieben Kollegin Elga Rüßler eine große schwere Lücke erfahren.

Wir werden unsere liebe Elga Rüßler nicht vergessen und ihrer liebend gedenken.

Für den Seniorenbeirat Post Aachen

 

Hubert Hermanns
Sprecher

 


Ihr Seniorenbeirat berichtet und teilt mit

Liebe Seniorinnen und Senioren!

Als Sprecher und alle Kolleginnen und Kolleqen Ihres Seniorenbeirates grüßen wir Sie recht herzlich. Schon sind die ersten beiden Monate des neuen Jahres verflossen. Ich hoffe und wünsche, die guten Wünsche zum Jahreswechsel haben sich erfüllt und Sie können die nachstehenden Zeilen bei guter Gesundheit lesen. Am 28. Januar 2015 traf sich Ihr SBR zur ersten Jahresbesprechung. Unser Kreis war nach 7 Sterbefällen in den beiden letzten Jahren sowie 4 Mitgliedern, die sich aus ge­sundheitlichen Gründen und triftigen Gründen entschuldigten, kleiner geworden. Wir hofften nach unseren Bitten um Mithilfe in unserer Senioren-Info aber leider vergebens. So stellte sich beim Rückblick auf das vergangene Jahr auch heraus, dass die Teilnahme an unseren Veranstaltungen (Tagesfahrt, Seniorentreffen) nicht unseren Erwartungen entsprach. Nur 57 Senioren/innen kamen zu den alljährlichen Treffen. Dass die Teilnehmerzahl zu der schönen Fahrt nach Andernach mit dem Besuch des Geysirs weniger Mitfahrer zählte, hatten wir erwartet, da wir in den Vorjahren unseren Kassenbestand abschmelzen mussten. Erfreulich war jedoch der Besuch unserer Vorweihnachtsfeier, an der 105 Ehemalige teilnahmen. Mit den Informationen des Betreuungswerkes an alle Seniorenbeiräte befand sich ein Leitfaden „Was bei Todesfällen für Versorgungsempfänger zu beachten ist.“ Obwohl die Beratung und Betreuung nach einem Todesfall nicht in den Zuständigkeitsbereich der SBR fällt, halten wir es für angebracht, unseren Senioren/innen die notwendigen Informationen mitzuteilen. Den Text finden Sie in dieser Info I – 2015.

Ein wichtiger Hinweis

In unserer letzten Info 2014 hatten wir Sie gebeten, zum Ende des Jahres 2014 keine Spende (Überweisung) der 6 Euro Jahresbeitrag 2015 auszufertigen und hiermit bis Januar 2015 zu warten. Diese Wartezeit wurde von den meisten Senioren/innen beachtet. Leider erfolgte aber von einem Großteil bis heute keine Überweisung. Wir bitten die Senioren/innen, die die Überweisung von 6 Euro für 2015 noch nicht getätigt haben, diese alsbald nachzuholen. Bei Nichtüberweisung dieses Betrages müssen wir Sie in unserem Verzeichnis streichen und nicht mehr weiterführen. Ohne Ihren Jahresbeitrag sind wir nicht in der Lage, die unumgänglichen Kosten (Papier, Umschläge, Porto, Telefon, Besuchsdienste, Fahrtkosten usw.) zu bezahlen. Sollten Sie das Formblatt „Überweisung“ verlegt haben, ist für die Säumigen eine Überweisung der Info beigelegt.


 

Veranstaltungen 2015

Wie in den Vorjahren wollen wir trotz der Kassenlage die nachfolgenden Veranstaltungen durchführen. Die Tagesfahrt ist für den Monat Juni geplant. Wir waren und sind bemüht, dass die Kosten für alle Teilnehmer nicht zu hoch werden. Vorgesehen ist eine Busfahrt in die Eifel mit Bootsfahrt über den Rursee. Wir bemühen uns noch um einen preiswerten Mittagstisch. Hiernach soll die Busfahrt nach Münstereifel weitergehen. Den Tag der Fahrt können wir Ihnen erst nach abschließender Verhandlung mit dem Unternehmen mitteilen. Wir werden Ihnen aber frühzeitig eine Einladung zusenden.

Das alljährliche Treffen aller Senioren/innen ist am Mittwoch, dem 02. September 2015, nachmittags um 14.45 Uhr im Restaurant Kommer. Wir hoffen und wünschen in diesem Jahr auf mehr Teilnehmer. Diese Veranstaltung bietet Gelegenheit eines frohen Wiedersehens und zeigt uns, dem SBR, dass Ihnen allen an dem Fortbestand unserer schönen Postgemeinschaft gelegen ist.

Die Vorweihnachtsfeier ist ebenfalls bei Kommer am Mittwoch, dem 02. Dezember 2015.

Zu diesen 3 Veranstaltungen erhalten Sie von uns noch Einladungen.

Die Zahl unserer Senioren/innen ist wie in allen Jahren kleiner geworden. Im vergangenen Jahr wurde uns der Tod von 28 ehemaligen Kollegen/innen mitgeteilt. Leider werden uns viele Todesfälle nicht bekannt. Daher nochmals die Bitte, wenn Sie von dem Tod eines früheren Kollegen/in erfahren, teilen Sie uns diesen bitte mit.

Neue Postanschrift des Seniorenbeirates

Zum Jahresende 2014 haben wir unser Postfach gekündigt, da der Posteingang sehr gering war. Unser Kassierer, Kollege Helmut Meven, ging jede Woche rnehrmals vergebens, um das Postfach in der Borngasse zu leeren.

Die neue Postanschrift lautet:

Seniorenbeirat Post Aachen
c/o Hubert Hermanns
Mühlenstr. 64 5
2134 Herzogenrath

und ändert sich bei Sprecherwechsel.

Die Senioren-Info der Ehemaligen des früheren Postamtes Aachen erscheint 2 x jährlich, daneben gesondert Einladungen zu Fahrten und Veranstaltungen.
Unsere neue Internetadresse: www.bew-post-aachen.de

Konto: BETREUUNGSWERK P/PB/T – 54290 TRIER
IBAN: DE 04370100500125147507             BIC: PBNKDEFF

POSTBANK    KONTO 12 51 47 507           BLZ 370 100 50

Verantwortlich für die Mitteilungen Betreuungswerk Post-Postbank, Telekom und Seniorenbeirat Post Aachen

Redaktionelle Bearbeitung: Hubert Hermanns, Tel.: (02407) 2472


Sehr wichtig – bitte beachten! Betrifft Ihr Postbankkonto

Am 26. Januar überraschte uns alle die Postbank mit der Neuregelung „Entgelte ab 01. April 2015″. Das heißt, für jede Überweisung in der Form wie bisher ist ein zusätzliches Entgelt von 99 Cent zu entrichten.

Hierzu hat uns heute am 04. Februar die Regionalstelle des Betreuungswerkes in Trier mitgeteilt, was wir Ihnen gerne weitergeben: ,,Die Konten der Seniorenbeiratsgremien sind keine Privatkonten und werden wie bisher weitergeführt.“

Für die von den Seniorenbeiräten betreuten Senioren/innen wurden in einem Auszug einer mail von einem Herrn Gamperling (Postbank) nachfolgendes mitgeteilt:

,,Wir empfehlen weiterhin ohne Entgelt Online-Banking, Telefonbanking oder das Benutzen der Multifunktional-Terminals zu benutzen.“

Für Senioren, die als Rentner oder Pensionäre ihre Rente/Pension auf einem Postbankkonto gebucht wird, ist eine Kulanzregelung vorgesehen.

Hierzu ist ein formloses Schreiben freigemacht an die Kontoführung zu schicken.

Hierin soll sinngemäß angegeben sein: ,,Befreien Sie mein Postbankkonto  dauerhaft von den Entgelten für beleghaft erteilte Aufträge. Die Rente/Pension  wird auf meinem Konto gutgeschrieben.

Falls eine Telefon-Pin existiert, kann auch bei (0228) 55 00 55 00 angerufen werden, der Kulanzwunsch wird von den Kollegen erfasst und weitergeleitet.

Nicht zu empfehlen ist: Der im Anschreiben der Postbank vom 26. Januar genannten Änderung des Preisverzeichnisses zu widersprechen. Hier würden Sie von der Postbank entsprechend angeschrieben und wenn Sie Ihren Widerspruch nicht fristgerecht zurückziehen, Ihr Konto nach 2 Monaten gelöscht.

Um Ihnen diese wichtige Angelegenheit zu erleichtern, haben wir dieser Info ein entworfenes Musterschreiben unten auf dieser Seite beigefügt.


Schwindelanfälle treffen jeden Dritten

Gleichgewichtsprobleme nehmen mit dem Alter zu Fast jeder hat schon einmal einen Schwindelanfall erlebt: Plötzlich scheint sich die Umgebung zu drehen, man verliert die Orientierung und hat Angst zu fallen. Manchmal beginnt auch der Untergrund zu schwanken, als wäre man auf einem Boot.

Solange das nur vereinzelt vor-kommt und schnell wieder vorbeigeht, besteht meist kein Anlass zur Besorgnis. Doch wenn die Beschwerden häufiger auftreten, die Anfälle schwerer werden und länger andauern, Sturz- oder Unfallgefahr besteht, sollte man einen Arzt aufsuchen.

,,Schwindel ist einer der häufigsten Beratungsanlässe in der ärztlichen Praxis“, ist auch die Erfahrung des Hals-Nasen-Ohren-Arztes und Schwindelexperten Dr. med. Jochen Reichel. Mit dem Älterwerden nehme die Häufigkeit dieser Beschwerden zu, da Arteriosklerose, Kreislaufprobleme, Diabetes, Blutdruckschwankungen und Wirbelsäulenleiden zu den klassischen Schwindelursachen, zum Beispiel Erkrankungen von Ohren und Gleichgewichtsorganen, hinzukämen.

Da Schwindelanfälle viele Gründe haben können, muss bei der Diagnose oft fachübergreifend gearbeitet werden. Erste Anlaufstelle ist nach dem Hausarzt meist ein HNO-Spezialist, da das Gleichgewichtsorgan im Ohr liegt.

Ebenso vielfältig wie die Ursachen sind die möglichen Therapien: Bei gutartigem Lagerungsschwindel etwa kann ein spezielles Befreiungsmanöver helfen, mit dem „verirrte“ Ohrkristalle aus den Bogengängen des Innenohrs in die ursprüngliche Position gebracht werden.

Weiterhin können Chiro- und Physiotherapie, Akupunktur sowie psychologische Behandlungen nützlich sein. Auch verschiedene Medikamente können gegen Schwindel helfen. Allerdings machen diese häufig müde, wie Dr. med. Thomas Zickler, niedergelassener Hals-Nasen-Ohren-Arzt aus Pfungstadt, zu bedenken gibt. Deshalb sollten sie, wenn möglich, nicht über längere Zeiträume eingenommen werden. Alternativ können natürliche Arzneimittel eingesetzt werden, die nicht müde machen; Unter www.rgz24.de/schwindel gibt es mehr Informationen dazu. Zusätzlich zu medizinischen Maßnahmen können Betroffene auch selbst etwas für sich tun. Dabei ist Bewegung ein wesentlicher Faktor. Denn körperliche Aktivität verbessert die Durchblutung, kräftigt dir Muskulatur und verbessert die Balance.


Vorweihnachtsfeier 2014 der Aachener Postsenioren

Zur alljährlichen Weihnachtsfeier am 2. Dezember hatten sich 105 ehemalige Postler und nächste Angehörige wieder in der Aachener Gaststätte Kommer eingefunden.

In dem weihnachtlich geschmückten Raum mit großen Lichterbaum und reich gezierter Bühne brannten auf den weiß eingedeckten Tischen zahlreiche Teelichter.

Der 2. Sprecher des SBR, Manfred Preiß begrüßte in Vertretung des erkrankten 1. Sprecher Kollege Hubert Hermanns alle recht herzlich und dankte für die Teilnahme.

Anschließend verlas er den Weihnachtsvortrag des Kollegen Hubert Hermanns und übermittelte den Versammelten dessen herzliche Grüße sowie Weihnachtswünsche. Alsdann gab Kollege Preiß wie in den Vorjahren einen kurzen Überblick über den Programmablauf und eröffnete das reichhaltige Kuchenbuffet. Die Bedienung des Hauses flitzte mit Kaffeekannen und von einigen Gästen gewünschten Schnittchentellern durch den Saal.

Nach der kalorienreichen Stärkung stand sodann dem weiterem Programmablauf nichts mehr im Wege.

Mit musikalischer Begleitung von Frau Lilli Alber wurden jeweils mit Pausen gemeinsam zahlreiche Weihnachtslieder gesungen. Zwischenzeitlich hatte Kollege Anton Andre einige Vorträge in Alsdorfer Mundart auf Lager. Kollegin Marlene Bürger wollte mit ihren Weihnachtsgeschichten nicht zurückstehen und auch Kollege Fritz Strang und Kollegin Resi Kremer ließen mit ihren Vorträgen keine Langeweile aufkommen. Reger Beifall belohnte sie …

Highlight war dann gegen 17 Uhr der Auftritt der Neptun-Kindertanzgruppe und der anschließende Einmarsch „St. Nikolaus“, Kollege Wilhelm Farber, begleitet von den Kindern der Tanzgruppe sowie die Austeilung einer süßen Weihnachtsgabe in Form einer Lambertz-Gebäckdose an alle Teilnehmer.

Alles, auch eine gemütliche und gelungene Vorweihnachtsfeier, die offensichtlich wieder angekommen war, hat einmal ein Ende.

Dies zeigten auch die zahlreichen Genesungswünsche an den verhinderten 1. Sprecher des SBR Post Aachen und Vater der Vorweihnachtsfeier, Hubert Hermanns.

Mit einem nochmaligen Danke verabschiedete der 2. Sprecher Manfred Preiß die Teilnehmer und wünschte allen noch schöne Adventwochen, ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie den. Wunsch auf ein gesundes Wiedersehen im nächsten Jahr.

Ein herzlicher Dank gebührt auch allen Seniorenheiratsmitgliedern für die freiwillige und tatkräftige Hilfe bei der Vorbereitung und Mitwirkung der Feier, nicht zu vergessen die Kollegen an der Garderobe.

Manfred Preiß


Pflegedienste helfen selbstständig zu bleiben!!

Die Gesetzgebung nach SGB XI hat die Forderungen nach Selbstbestimmung und Eigenverantwortung rechtskräftig erklärt. Ziele für den Klienten eines Pflegedienstes sind dem, nach „ein möglichst selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen“ und eine ,,aktive Mitwirkung an Krankenbehandlung und medizinischer Rehabilitation“. Diesen Forderungen der gesetzlichen Verpflichtung schließen sich die Pflegedienste an. Sie verstehen Selbstbestimmung als „die Möglichkeit und Fähigkeit des Individuums, frei dem eigenen Willen gemäß zu handeln und die Gesetze; Normen und Regeln des Handelns selbstverantwortlich zu entwerfen“. Eine Selbstbestimmung des eigenen Lebens ist nur dann möglich, wenn die Person Eigenverantwortung besitzt. Professionelles Handeln zieht deshalb zentral auf die Unterstützung‘, den Wiedererwerb und das verbleiben der Eigenverantwortung des Klienten als Voraussetzung für Selbstbestimmung. Verstößt eine Erwartung oder ein Einfordern von Etwas in der Pflegesituation gegen mo­ralische und ethische Grundsätze, ergeben sich daraus Grenzen. Der Selbstbestimmung des Klienten und der pflegerischen Dienstleistung sind dort Grenzen gesetzt, wo die physische, psychische oder soziale Integrität des Gegenübers gefährdet ist. Die Dienstleistung Pflege richtet sich an einem positiven Gesundheitsbegriff aus und nicht an der medizinischen Definition, nach der Gesundheit die Abwesenheit von Krankheit beschreibt. Gute Pflegedienste verstehen Gesundheit als mehrdimensional, bestehend aus einem um­fassenden körperlichen und psychischen Wohlbefinden, aus Leistungsfähigkeit, Selbstverwirklichung, Selbstbestim­mung und Sinnfindung. In Anlehnung an Antonovskys Modell der Salutogenese (lat. Unverletztheit-, Heil-, Glücks-Ent­stehung) soll sich das Handeln an der Frage, warum Menschen gesund bleiben, ausrichten. Sie wird also ganzheitlich betrachtet.       lps/Aw

 

PFLEGEDIENSTE – TIPPS FÜR DIE AUSWAHL

„Der Bescheid ist positiv, dann wird die Kasse schon jemanden schicken, der sich um alles kümmert.“ So denken viele, die einen Anspruch auf  Pflege haben. Aber so ist das ganz und gar nicht; Um die Pflege muss- man sich selbst kümmern. Private wie gemeinnützige. Pflegedienste, helfen jedoch bei der Abwicklung der Formalitäten; Privat. oder gemeinnützig? Generell unterscheidet man zwischen der Sozialstation eines kirchlichen oder gemeinnützigen Trägers und einem privaten Pflegedienst. Ob Sozialstation oder privater Pflegedienst, die Qualität der Pflege ist entscheidend. Beim Preisvergleich stellt sich schnell heraus, dass es unter den Pflegediensten große Unterschiede gibt. Ein Grund hierfür kann die Bezahlung der Pflegekräfte unter Tarif sein. Während manche Dienste auf ihre langjährige Erfahrung im Bereich der häuslichen Krankenpflege verweisen, kontern die anderen mit einem breit gefächerten Leistungsangebot. Bei seiner Suche sollte man sich einmal im Bekanntenkreis umhören, ob und welche Erfahrungen mit Pflegediensten gemacht worden sind. Die Adressen der Pflegedienste sind im Branchen-Telefonbuch zu finden. Sie können aber auch bei der örtlichen Krankenkasse in Erfahrung gebracht werden

Gut betreut im Pflegeheim

Erst informieren – dann auswählen

Ein Pflegeheim ist eine Einrichtung, in der pflegebedürftige Menschen ganztägig (vollstationär) oder nur tagsüber oder nur nachts (teilstationär) untergebracht und unter der Verantwortung professioneller Pflegekräfte gepflegt und versorgt werden. In vollstationären Einrichtungen erfolgt in der Regel eine dauerhafte und anhaltende Unterbringung. Gründe für die Aufnahme in .ein Pflegeheim sind das Altern, eine schwere chronische Krankheit oder eine Schwerstbehinderung.

Pflegebedürftige alte Menschen sind meist in Altenpflegeheimen, behinderte pflegebedürftige Menschen in Einrichtungen der Behindertenhilfe untergebracht. Häufig sind Altenpflegeheime mit Altenheimen kombiniert. Pflegeheime sind von Wohnheimen zu unterscheiden, auch wenn in beiden Einrichtungen behinderte, pflegebedürftige oder kranke Personen dauerhaft untergebracht sein können. In Wohnheimen untergebrachte Menschen können zwar auch pflegebedürftig sein, im Vordergrund steht dort aber nicht die Pflege, sondern die Integration des Bewohners in das soziale Umfeld; eventuell auch in eine Berufstätigkeit. Im Pflegeheim ist der Abhängigkeitsgrad von der Versorgung durch Dritte meist sehr hoch. Anfang des Jahres 2006 lebten in Deutschland etwas über 675000 Ältere in etwa 11000 Einrichtungen. Das sind 32 Prozent der zwei Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland. Im Idealfall ähnelt er dem Tag zu Hause. Aber nicht alle Personen können um 6 Uhr oder erst um 9.30 im Pflegeheim geweckt und angezogen werden. Es müssen überall Kompromisse zwischen personell Machbarem und individuell Gewünschtem gefunden werden. Die Pflegekraft ist die – idealerweise – ,,feste Bezugsperson“ für die Bewohner. Tatsächlich wechseln die Pflegenden nach einem Rotationsschema Tag für Tag.


I n h a l t s a n g a b e

Seite

1                  Grußwort des Sprechers

2                  Ostergruß Nachruf Beiratsmitg.lied Elga Rüßler

3 – 4            Ihr Seniorenbeirat berichtet und teilt mit: Neue Postanschrift des SBR post Aichen

5                  Wir gedenken unserer lieben Verstorbenen des Jahres 2014

6                  Sehr wichtig ! Betrifft Ihr Postbankkonto Schwindelanfälle treffen jeden Dritten

7                  Vorweihnachtsfeier der Aachener Postsenioren 2014
……………..Berichtigungen und Ergänzungen zur Jubilarliste 2015

8                 Telefonverzeichnis der SBR Aachen und SBR Eifel
                   Postbank-Girokonto des Seniorenbeirates Aachen
                   Anschrift des Seniorenbeirates Aachen Post

9 -12           Leitfaden bei Todesfällen für Versorgungsempfänger und Rentner

13               Pflegedienst helfen selbstständig zu bleiben; Gut betreut im Pflegeheim

14               Inhaltsangaben

15               Musterantrag auf Befreiung der Postbankentgelte für beleggebundene
__:_______Vorgänge zum 01. April 2015 s. Text Seite 6

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Die vollständige Senioreninfo_2015-1 kann hier heruntergeladen werden, dazu ist ein Passwort erforderlich.
Dieses Passwort erhalten Ehemalige des Postamtes Aachen über die Kontaktanfrage

 


Musterantrag auf Befreiung der Postbankentgelte

 

 

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(Vor- und Familienname)

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(Straße Haus-Nr.)

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(PLZ , Ort.)                                                                                       (Ort, Datum)

Postbank

22280 Hamburg

 

Kontogebühr für mein Girokonto bei der Postbank         …………………………………….. .

Konto-Nr. ……………………………………………………. .
Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte befreien Sie mein Postbankkonto dauerhaft von den Entgelten für beleghaft erteilte Aufträge. Meine Rente/Pension wird auf diesem Konto gutgeschrieben.

Mit freundlichen Grüßen

 

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(Unterschrift des Kontoinhabers)